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Startseite :: Alternative Browser verwenden 20.07.2005 ![]() Immer wieder gerät der Internet Explorer (auch IE oder MSIE genannt) in die Kritik, da stetig neue Sicherheitslücken bekannt werden. Solche Sicherheitslücken machen es möglich, dass durch Internetseiten der Browser zum Absturz gebracht, Einstellungen verändert, persönliche Daten der Benutzer ausgelesen oder ungefragt Programme ausgeführt werden.
Als alternative Browser stehen in erster Linie die "Mozilla Suite", der "Mozilla Firefox", der "Netscape Browser" und "Opera" zur Verfügung. Opera ist ein Programmpaket, dass neben dem eigentlichen Browser noch ein E-Mail-Programm, einen Download-Manager und ein Chat-Programm enthält. Opera kann als Shareware-Version kostenlos heruntergeladen oder gekauft werden. Bei der kostenlosen Version wird oben rechts ein Werbebanner eingeblendet. Ansonsten sind, bis auf den für Privatanwender uninteressanten Kioskmodus, alle Funktionen verfügbar. Eine Stärke von Opera ist die Geschwindigkeit. Neue Anzeigentechniken werden schnell integriert. Auch die Lesezeichenverwaltung, die komfortable Anzeige des Verlaufs, ein vielseitig verwendbares Adressbuch und das Notizbuch sprechen für Opera. Eine weitere Besonderheit ist die Zoom-Funktion, mit der man Internetseiten mit Bild und Text gleichermaßen vergrößern und verkleinern kann. Es ist unter den alternativen Browsern auch das platzsparenste Packet. Das zu ladende Paket ist in der Version 8 nur 3,7 Megabyte groß. Auch auf der Festplatte ist es trotz des Funktionsumfangs erstaunlich schlank. An Opera ist auch erfreulich, dass Programmteile, wie das E-Mail-Programm, nur dann beim Start geladen werden, wenn dieses vom Benutzer so eingerichtet wurde. Der Netscape Navigator ist ein Browser, der von der Firma Netscape Communications Corporation entwickelt wurde. Man sagt, der Netscape Navigator hätte; den ersten "Browserkrieg" verloren. Als erster "Browserkrieg" wird der Konkurrenzkampf zwischen Microsoft und dem Netscape Communications vor 2002 bezeichnet. Im Jahr 2002 veröffentlichte Netscape den Quellcode des Programms, weil der Browser zu der Zeit dem Internet Explorer weit unterlegen war. Aus diesem Quelltext wurden dann die unterschiedlichsten Browser entwickelt, zu denen der Mozilla Firefox, die Mozilla Suite und der Netscape Browser gehören. Diese Browser haben allerdings mit dem Original nicht viel gemeinsam. Der Internet Explorer wurde nach dem gewonnenen Krieg nur spärlich weiter entwickelt, wodurch der Browser im Vergleich zur neu entstandenen Konkurrenz immer schlechter da stand. Die Mozilla Suite ist ein Programmpaket, dass neben dem Browser ein E-Mail-Programm, ein Chat-Programm und einen HTML-Editor bietet. Das Paket kann kostenlos von der Mozilla-Seite heruntergeladen werden. Das vollwertige E-Mail-Programm der Suite hat einen sehr guten Spam-Filter, der nach einer Lernphase sehr genau Spam erkennt. Mit dem Composer, dem HTML-Editor des Pakets, kann man spielend leicht und fast ohne Vorkenntnisse Internetseiten erstellen. Der Editor arbeitet im WYSIWYG-Modus ("What You See Is What You Get" auf deutsch etwa "Was Du siehst ist was du bekommst"), so dass die Oberflächer und die Bedienung an ein Schreibprogramm erinnern. Zudem bietet die Suite noch Chatzilla zum Chatten in IRC-Netzwerken und diverse nützliche Tools zur Internetseitenentwicklung mit JavaScript. Der Mozilla Firefox ist "nur" ein Browser, der allerdings mit wesentlich mehr Funktionen ausgestattet ist, als der Internet-Explorer. Neue W3C-Standarts werden in dem Browser schnell integriert und auch die Fehlerbehebung geht bei den Entwicklern recht zügig von statten. "Tabbed Browsing" unterstützt der Browser auch, wodurch mehrere Internetseiten in einem Fenster geöffnet werden können. Auch der Firefox steht kostenlos zum Download bereit und kann durch viele Erweiterungen in Aussehen und Funktion verändert und erweitert werden. Der Mozilla Firefox ist über mehrere Namensänderungen und Versionen aus dem Quelltext der Mozilla Suite entstanden. Nachdem der "Netscape Navigator"-Quelltext veröffentlicht wurde, entstand daraus Mozilla und daraus dann wieder der heutigen Netscape Browser. Die aktuelle Version des Netscape Browser setzt auf den Firefox auf. Bei der Fehlerkorrektur hinken die Entwickler immer ein wenig hinterher. Trotzdem bietet auch dieser einige Vorzüge. So ist z.B. schon der Instant Messanger von AOL integriert. Der Name "Netscape" gehört inzwischen AOL (America Online). Für welchen Browser Sie sich auch entscheiden sollten, hängt ganz vom persönlichen Geschmack bzw. von den Funktionen die Sie nutzen möchte ab. Da jeder Browser seine Stärken und Schwächen hat, kann man keine eindeutige Empfehlung geben. Es ist vorteilhaft die Browser selbst zu testen. Wie Sie sich zusätzlich vor Viren, Schädlingen und Eindringlingen schützen erfahren Sie in dem Beitrag "Sicher im Internet". Weitere Meldungen aus dieser Kategorie Die letzten 10 Meldungen aus dieser Kategorie |
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